Informationen zu früheren Preisverleihungen

Verleihung des Liese Prokop-Frauenpreises an Patricia Engel

Mikl-Leitner/Schwarz gratulierten zu großartigen Leistungen (7.12.2017)

Im Casino Baden wurden gestern, Mittwoch, die diesjährigen Liese Prokop-Frauenpreise durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz feierlich verliehen. Dreizehn Frauen von insgesamt 176 Nominierten wurden für ihre besonderen Leistungen in den Bereichen Wirtschaft und Unternehmertum, Wissenschaft und Technologie, Kunst, Kultur und Medien sowie Soziales und Generationen ausgezeichnet.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (links) und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz (rechts) gratulierten der Hauptpreisträgerin Patricia Engel (Mitte) zum Liese Prokop-Frauenpreis 2017 (© NKL Filzwieser)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (links) und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz (rechts) gratulierten der Hauptpreisträgerin Patricia Engel (Mitte) zum Liese Prokop-Frauenpreis 2017 (© NKL Filzwieser)
Gratulation an Hauptpreisträgerin Patricia Engel (2.v.l.): Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rektor Friedrich Faulhammer von der Donau-Universität Krems und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz (v.l.n.r.) (© NKL Filzwieser)
Gratulation an Hauptpreisträgerin Patricia Engel (2.v.l.): Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Rektor Friedrich Faulhammer von der Donau-Universität Krems und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz (v.l.n.r.) (© NKL Filzwieser)
Überreichung des Schecks für den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis an Patricia Engel (3.v.r.): Dir. Walter Mayr, Vorstandsobmann der NÖ Wohnbaugruppe, Gerlinde Wohlauf von Casinos Austria, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz und Peter Harold, Generaldirektor der Hypo NÖ (v.l.n.r.) (© NKL Filzwieser)
Überreichung des Schecks für den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis an Patricia Engel (3.v.r.): Dir. Walter Mayr, Vorstandsobmann der NÖ Wohnbaugruppe, Gerlinde Wohlauf von Casinos Austria, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz und Peter Harold, Generaldirektor der Hypo NÖ (v.l.n.r.) (© NKL Filzwieser)
Generationen-Sonderpreis in der Höhe von 1.000 Euro an die vier ehemaligen Schülerinnen der HAK Ybbs/Donau Bianca Hader, Sophie Ebert, Carmen und Teresa Leonhartsberger; Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz (links), Gerlinde Wohlauf von Casinos Austria (Mitte) und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (rechts) gratulierten. (© NKL Filzwieser)
Generationen-Sonderpreis in der Höhe von 1.000 Euro an die vier ehemaligen Schülerinnen der HAK Ybbs/Donau Bianca Hader, Sophie Ebert, Carmen und Teresa Leonhartsberger; Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz (links), Gerlinde Wohlauf von Casinos Austria (Mitte) und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (rechts) gratulierten. (© NKL Filzwieser)

 

 

 

Eine dieser dreizehn Frauen erhielt darüber hinaus den dotierten Hauptpreis in der Höhe von 10.000 Euro, gesponsert von Casinos Austria, der NÖ Wohnbaugruppe und der HYPO NOE Landesbank für Niederösterreich und Wien AG: Als Initiatorin und Leiterin des Europäischen Forschungszentrums für Buch und Papierrestaurierung an der Donau-Universität Krems engagiert sich Mag. Dr. Patricia Engel weltweit auch als Präsidentin der Organisation „Restauratoren ohne Grenzen“, um wertvolle Kulturgüter in Archiven und Bibliotheken vor Zerstörung zu retten.

Landeshauptfrau Mikl-Leitner sagte im Gespräch mit Moderatorin Christiane Teschl-Hofmeister, dass sich seit der Verleihung des ersten Liese Prokop-Frauenpreises einiges verändert habe – so seien die Leistungen von Frauen heute „sichtbarer“, es gebe mehr Frauen in Führungspositionen, man sei auf einem guten Weg, es gebe aber „noch viel Luft nach oben“. Der Preis sei 2007 „in Erinnerung an die Lebensleistungen von Liese Prokop“ ins Leben gerufen worden und habe „die Zielsetzung, engagierte Frauen vor den Vorhang zu holen, ihre Leistungen zu honorieren und anzuerkennen“, so Mikl-Leitner.

Großartig sei die große Anzahl an Nominierungen und vor allem auch die vielen Nominierungen aus den Gemeinden. Das zeige, dass diese „stolz sind, eine Persönlichkeit in ihrer Gemeinde zu haben, die sich engagiert“, so die Landeshauptfrau. In Frauen stecke „eine unglaubliche Kraft“, diese müsse man nur wecken. Es gebe in Niederösterreich in den verschiedensten Bereichen noch sehr viel Potential, vor allem auch in der Politik, führte Mikl-Leitner aus, dass man seitens des Landes Niederösterreich unterstütze, etwa durch Mentoring-Programme und die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wichtig sei, „dass Männer verstärkt ja zur Verantwortung in der Familie sagen“, sprach die Landeshauptfrau von einem Warnsignal, wenn 30 Prozent der Akademikerinnen kinderlos seien und der Durchschnitt an Kindern pro Frau bei 1,4 liege.

„Danke, dass Sie Verantwortung in Niederösterreich tragen“, so die Landeshauptfrau zu allen Nominierten. In ihrer Laudatio sagte Mikl-Leitner, dass die Hauptpreisträgerin Patricia Engel „ein großes Vorbild“ sei: „Sie schafft es, eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und Tradition zu schlagen.“ In Niederösterreich setze man auf Brauchtum, Tradition, Kunst und Kultur wie auch auf Wissenschaft und Technologie. Die Technik von Engel sei international gefragt und das sei „eine tolle Visitenkarte für uns“, so die Landeshauptfrau.

Landesrätin Schwarz, die nach Mikl-Leitner das Ressort von Liese Prokop in der Landesregierung übernommen hat, sagte, dass man heute noch spüre, „was sie geleistet hat“. „Liese Prokop war eine unglaublich starke Frau, die sich mit aller Kraft für die Menschen eingesetzt hat, die in der Gesellschaft benachteiligt sind“, betonte Schwarz, dass Liese Prokop „große Spuren in diesem Land“ hinterlassen habe. Daher sei sie „ein tolles Role Model für so einen Preis“. In Frauen schlummere „viel Kraft“ und es gebe in allen Bereichen „Potential nach oben“, führte die Landesrätin aus, dass dort, wo sich Frauen engagierten, unglaublich viel weitergebracht werde. Ganz viel Kraft und Potential liege aber oft im Verborgenen und das werde mit dem Liese Prokop-Frauenpreis sichtbar gemacht.

Die Auswahl der Gewinnerinnen sei „sehr schwierig“ gewesen, berichtete Jurymitglied Elisabeth Vavra, dass sie am liebsten allen Frauen einen Preis gegeben hätte: „Danke an alle Frauen für ihre Leistungen für Niederösterreich!“

Den Liese Prokop-Frauenpreis in der Kategorie Kunst, Kultur und Medien erhielten Mag. Luna Al-Mousli, Univ.-Prof. Mag. Dr. Karen De Pastel und Renate Minarz. Luna Al-Mousli ist Autorin, Grafik-Designerin und Kunstvermittlerin. Sie ist ein Vorbild als Brückenbildnerin zwischen Kulturen: in Melk geboren, Kindheit in Damaskus, vor 13 Jahren zurück nach Österreich. Sie hat ihre Vergangenheit und Herkunft kreativ aufgearbeitet und schrieb in ihrem bereits mehrfach ausgezeichneten Buch „Eine Träne. Ein Lächeln“ über ihre Erfahrungen. Karen De Pastel ist Konzertorganistin, Pianistin, Violinistin, Komponistin und Dirigentin. Die ehemalige Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst ist heute Musikintendantin im Stift Lilienfeld, Stiftskapellmeisterin, Stiftsorganistin, Präsidentin der Internationalen Sommerakademie Lilienfeld und Leiterin des Musikfestivals im Stift Lilienfeld. Renate Minarz ist Künstlerin und Gründerin der Kulturinitiative Schupfengalerie in Herzogenburg. Sie bereichert die regionale Kultur mit ihrer Leidenschaft für den gegenseitigen Austausch und ihrem Talent zur Vernetzung durch Vernissagen, Kindertheater und Schulprojekte.

In der Kategorie Soziales und Generationen ging der Liese Prokop-Frauenpreis an Margit Marina Fischer, Christine Spangl und Johanna Zeitlhofer. Margit Marina Fischer ist Gründerin des Himmelschlüsselhofs, einer sozialtherapeutischen Arbeits- und Lebensgemeinschaft für Menschen mit Behinderungen am Bauernhof im Texingtal. Sie verbindet soziale Verantwortung und unternehmerischen Geist und bietet Menschen mit Behinderungen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Christine Spangl ist Direktorin der Volksschule Perschling und Pädagogin mit Leib und Seele. Seit 45 Jahren engagiert sie sich neben ihrer hauptberuflichen Arbeit für lernschwache Kinder: durch Gratis-Nachhilfe, Ausdauer und viel Geduld. Johanna Zeitlhofer betreut als Tagesmutter in Pöchlarn neben der eigenen Familie 27 Kinder und zusätzlich noch vier Pflegekinder – stets bereit, im Akutkrisenfall einzuspringen. Sie ist eine echte Stütze der Gesellschaft.

Der Liese Prokop-Frauenpreis in der Kategorie Wissenschaft und Technologie ging an Mag. Dr. Patricia Engel (Hauptpreisträgerin), DDI Dr. Hirut Grossberger, DI Eleonore Kleindienst und Prof. Dr. Sandra Siegert. Hirut Grossberger ist Forscherin und Lehrende an der Fachhochschule St. Pölten, internationale Koordinatorin des Departments Bahntechnologie und Mobilität. Sie engagiert sich als Diversity-Beauftragte und versteht es, junge Menschen in Kindergärten, Pflichtschulen und aus allen Bildungsschichten für Technik zu begeistern. Eleonore Kleindienst ist Architektin und Zivilingenieurin. Als Mitorganisatorin des ersten Ziviltechnikerinnenkongresses, der Ausstellung „100 Jahre Frauen in der Technik“ und der Herausgabe des Buches „ArchitekTouren“ gilt sie als „heimliche Grande Dame“ der Gleichberechtigung von Frauen in der Architektur, im Bauwesen, in Planung und Technik, die unterrepräsentiert und unbekannt großartige Leistungen hervorbringen. Sandra Siegert ist Neurobiologin, Assistenzprofessorin und Gruppenleiterin am IST Austria (Institute of Science and Technology) in Klosterneuburg. Sie erforscht, wie Immunzellen das Nervensystem verändern und zu Nervenerkrankungen führen. Sie macht kompliziertes Wissen aus der Gehirnforschung auch für Nicht-Fachleute einfach verständlich und baut so eine Brücke für die Wissenschaft.

In der Kategorie Wirtschaft und Unternehmertum ging der Liese Prokop-Frauenpreis an Katharina Baumgartner, Mag. Cornelia Daniel und Doris Ploner, MA, BSc. Mit 19 Jahren ist Katharina Baumgartner jüngste Winzerin in der elften Generation, die mit Kreativität Neues auf den Rebflächen in Untermarkersdorf wagt. Mit „Musik in der Flasche“ hat sie einen neuen Weinstil kreiert und bereits einige Preise gewonnen. Cornelia Daniel ist Eigentümerin von „Dachgold – Solarberatung“ in Brunn an der Wild. Ihr Interesse an erneuerbaren Energien führte sie zum engagierten Einsatz in der Umwelttechnik, um Klimawandel und Energiewende zu forcieren. Doris Ploner ist Geschäftsführerin von „Die Käsemacher“ in Vitis. In ihren jungen Jahren hat sie eine große Verantwortung übernommen und durch Mut zur Veränderung in einer wirtschaftlichen Krise sowie mit unerschrockenem Einsatz für den Familienbetrieb zur Rettung von fast 200 Arbeitsplätzen im Waldviertel beigetragen.

In der Kategorie Soziales und Generationen wurde außerdem ein Generationen-Sonderpreis in der Höhe von 1.000 Euro an die vier ehemaligen Schülerinnen Sophie Ebert, Bianca Hader, Carmen und Teresa Leonhartsberger der HAK Ybbs/Donau für ihr Sozialprojekt für den Aufbau einer Schule in Nepal, gesponsert von Casinos Austria, übergeben.

Mikl-Leitner und Schwarz zum heutigen Internationalen Frauentag

Auftakt für „Liese Prokop-Frauenpreis 2017" (8.03.2017)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz präsentierten anlässlich des Internationalen Frauentages den Liese Prokop Frauenpreis 2017. Die Glasskulptur hat Künstlerin Eva Lobmayr gestaltet. (v.l.n.r.) (© NÖ Landespressedienst/Pfeiffer)
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Frauen-Landesrätin Barbara Schwarz präsentierten anlässlich des Internationalen Frauentages den Liese Prokop-Frauenpreis 2017. Die Glasskulptur hat Künstlerin Eva Lobmayr gestaltet. (v.l.n.r.) (© NÖ Landespressedienst/Pfeiffer)

„Heute begehen wir den Internationalen Frauentag", startete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in die heutige Pressekonferenz im Landhaus in St. Pölten, bei der sie gemeinsam mit Landesrätin Barbara Schwarz über den Internationalen Frauentag und den „Liese Prokop Frauenpreis-2017" informierte.

In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sei sehr viel passiert, betonte Mikl-Leitner, dass es rückblickend immer die Frauen gewesen seien, „die dafür gekämpft haben, um mehr Rechte zu bekommen - um wählen zu dürfen, um arbeiten gehen zu dürfen, um Gleichstellung zu erreichen". Mikl-Leitner sprach von einer „aktiven Frauenpolitik" und „mutigen Frauen, die für ihre Rechte gekämpft haben". „Bis heute sind es die Frauen, die für ihre Rechte und Gleichstellung eintreten", so die Landeshauptfrau.

Auch heute gebe es noch tradierte Rollenbilder, die auch gelebt werden würden. „Nach wie vor gibt es zu wenig Frauen in Führungspositionen", führte Mikl-Leitner aus, dass man dies ändern wolle. Frauen seien der Hauptanteil der Bevölkerung und damit seien sie „eine tragende Säule in der Gesellschaft, für das Wirtschaftswachstum und für die nachhaltige Entwicklung". Die Landeshauptfrau bedankte sich bei der zuständigen Landesrätin Schwarz, dass im Land Niederösterreich bereits sehr viel passiert sei, insbesondere gebe es auch Maßnahmen, um Frauen in die Politik und in Führungspositionen zu bringen.

Bei der Anzahl der Bürgermeisterinnen liege Niederösterreich mit elf Prozent im Bundesländer-Ranking vorne, das sei aber kein Wert, mit dem man zufrieden sei, so Mikl-Leitner. Sie freue sich, dass die zukünftige Landesregierung aus vier Frauen und fünf Männern bestehen werde. „Diese vier Frauen bringen viel Erfahrung mit und wir werden diese für die Gleichstellung der Frauen einsetzen", so die Landeshauptfrau.

„Liese Prokop ist eine der ersten Frauen in Spitzenfunktionen in der Politik gewesen", führte Mikl-Leitner aus, dass diese „für sehr viele ein großes Vorbild" sei und es ihr eine Ehre sei, Prokop in ihren Funktionen als Innenministerin und Landeshauptmann-Stellvertreterin nachfolgen zu dürfen. Man werde heuer den „Liese Prokop-Frauenpreis" zum vierten Mal verleihen. „Wir wollen damit Frauen auszeichnen, die für die Gesellschaft Besonderes geleistet haben", so die Landeshauptfrau. „Wir wollen die Leistungen von Frauen sichtbar machen", so Mikl-Leitner über das Ziel des Preises. Ab sofort werde man mit der Ausschreibung beginnen. Bis 31. Juli könne eingereicht werden. Vergeben werde der Preis an zwölf Frauen in vier Kategorien: 1. Wirtschaft und Unternehmertum, 2. Wissenschaft und Technologie, 3. Kunst, Kultur und Medien, 4. Soziales und Generationen.

Landesrätin Schwarz ergänzte, dass der „Liese Prokop-Frauenpreis" „an eine sehr starke tolle Frau erinnert", die nicht nur in ihren Funktionen Vorbild sei, sondern die auch „menschlich eine vorbildhafte Frau" sei. Prokop habe im Sozialbereich sehr viel aufgebaut und daran arbeite man weiter. Mit dem „Liese Prokop-Frauenpreis" solle ihr Lebenswerk mitbeleuchtet werden und man wolle damit „außergewöhnliche Frauen vor den Vorhang bitten". Man bitte Institutionen, Vereine, Gemeinden, Unternehmen darum, Frauen zu nominieren - das könnten politisch und wirtschaftlich erfolgreiche Frauen seien, das könnten aber auch Frauen seien, die durch ihr soziales ehrenamtliches Engagement die Gesellschaft bereichern. „Frauen bewegen in unserer Gesellschaft unglaublich viel", so Schwarz. Dies würden sie aber „nicht so laut wie Männer" tun.

Kriterien für den „Liese Prokop-Frauenpreis" seien die Verbindung zu Niederösterreich durch Geburts-, Wohn- oder Wirkungsort und die Bedeutung der Leistung für Niederösterreich, die Vorbildwirkung, es solle eine Leistung sein, die nicht alltäglich ist und diese solle eine nachhaltige Wirkung haben, führte Schwarz aus. Der Hauptpreis sei mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung werde im Spätherbst 2017 stattfinden.

Zum Thema Vorbild hob Schwarz weiters die Mentoringprogramme des Landes Niederösterreich für Frauen hervor: „Wir haben ein Politik-Mentoringprogramm für Frauen, die sich für Politik interessieren und wir haben ein regionales Mentoringprogramm für Frauen, die sich zum Beispiel unternehmerisch weiterentwickeln wollen." Derzeit laufe außerdem gerade die Veranstaltungsreihe „beherzt engagiert", die Frauen in den Mittelpunkt stelle und Ende März in Mautern ihren Abschluss finde. Wichtig sei es, Frauen zu ermutigen, Dinge anzugehen, führte die Landesrätin aus, dass man etwa Mädchen, die technische Begabungen hätten, dazu ermutigen wolle, einen technischen Beruf zu ergreifen. Außerdem setze das Land Niederösterreich auch viele Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie, so Schwarz.

Nähere Informationen: Büro LH Mikl-Leitner, Hermann Muhr, Telefon 0664/826 78 89, e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Büro LR Schwarz (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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